Beginn
Di., 29.09.2026,
18:00 - 19:30 Uhr
Gebühr
8,00 € (Kasse vor Ort, wegen begrenzter Platzzahl dennoch bitte anmelden!)
Die Ausbreitung des Christentums und die Entstehung des römischen Kaiserreichs liefen nahezu parallel. Während das Christentum zunächst noch verfolgt wurde, bildete der Mithraskult als "Soldatenreligion" das Rückgrat der militärischen Macht des Kaiserreichs. Erst das von Kaiser Konstantin im Jahre 325 n. Chr. einberufene Konzil von Nicäa war ein entscheidendes Ereignis in der Geschichte des Christentums, dem bereits das Toleranzedikt des Galerius im Jahre 309 n. Chr. vorausgegangen war. Mit dem Konzil wurde nicht nur die Grundlagen für die christliche Lehre und die Einheit der Kirche gelegt, sondern auch das Ende des Mithras-Kultes eingeläutet. Das Zusammenspiel von politischer, militärischer und religiöser Macht steht im Mittelpunkt des Vortrages.