Beginn
Di., 15.09.2026,
18:00 - 19:30 Uhr
Gebühr
8,00 € (Kasse vor Ort, wegen begrenzter Platzzahl dennoch bitte anmelden!)
Zur Zeit Caesars war der Niederrhein noch keine römische Staatsgrenze. Doch Caesar behauptete gegenüber dem Senat, eine neue Provinz Gallia erobert zu haben, die bis zum Rhein reicht. Das war sicher übertrieben oder auf Neu-Deutsch eine "Fake-News". Kaiser Augustus erkannte, dass die Rhein-Grenze alles andere als gesichert anzusehen sei. Augustus teilte auch nicht die Ansicht Caesars, dass die Germanen im Grunde längst besiegt seien. Nach Einschätzung von Augustus gab es nun zwei Möglichkeiten: Entweder den Rhein als Grenzfluss aufzugeben und sich auf die bisher eroberten aquitanischen, keltischen und belgischen Gebiete zu beschränken oder über den Rhein zu gehen und einen großen Krieg gegen die germanischen und swebischen Völker rechts des Rheins zu beginnen mit dem Ziel, sie zu unterwerfen, um damit ein für alle Mal Germanenzüge über den Rhein zu verhindern. Augustus entschied sich für die zweite Variante, die im Wesentlichen dann auch der Gegenstand des Vortrages sein wird.