R21070 Frieden in der Literatur von der Antike bis heute Nicht müde werden // sondern dem Wunder / leise// wie einem Vogel // die Hand hinhalten. (Hilde Domin, 1909-2008) in Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Hilden

Beginn Do., 07.11.2019, 18:00 Uhr
Kursgebühr 6,00 € (Barzahlung vor Ort möglich, keine Ermäßigung)
Dauer 1 Termin
Kursleitung Elke Nußbaum

Literatur hat in allen historischen Epochen (auch) die Sehnsucht nach Frieden zum Ausdruck gebracht. Literarische Beispiele aus den chinesischen, altindischen, vorderasiatischen und mediterranen Kulturen bezeugen schon sehr früh eine weltweite Auseinandersetzung mit Friedensfragen. Für die Literatur des Mittelalters und der frühen Neuzeit stehen z. B. Erasmus von Rotterdam mit seiner bürgerlichen Kriegserklärung an den Krieg und Andreas Gryphius mit seiner Klage über die Folgen des 30-jährigen Krieges. Literatur der Neuzeit und Gegenwart sind geprägt von der beißenden Kritik Kurt Tucholskys am Militarismus, der stark getragenen Front von Intellektuellen gegen Faschismus und Krieg, der kritischen Aufarbeitung des Nationalsozialismus und des zweiten Weltkrieges durch Borchert, Böll, Grass, gegen den Einsatz von Atomwaffen, Wiederbewaffnung durch Erich Fried und Dorothee Sölle. Kunst erlaubt die Vorstellung dessen, was nicht ist, aber sein könnte. Wie andere Künste auch kann Literatur zu einer Kultur des Friedens beitragen.
Bitte melden Sie sich für den Vortrag an! Eine Anmeldung garantiert die Teilnahme bei hohem Interesse und eine Information über Ausfall/Verschiebung.




Kursort

Gemeindezentrum Reformationskirche; Saal

Markt 18
40721 Hilden

Termine

Datum
07.11.2019
Uhrzeit
18:00 - 19:30 Uhr
Ort
Markt 18, Gemeindezentrum Reformationskirche; Saal